31 Juli 2015

[Beauty] May Beauty´s Incredible Face Mask. Die schwarze Macht.

Heute gibt es mal wieder etwas sehr praxisbezogenes.
Nachdem die letzen Male sehr viel Persönlichkeit und Gedankenkauderwelsch hier performt wurde, soll es heute mal wieder um etwas ganz alltäglich-mädchenmäßiges gehen: Gesichtsmasken.

Vor ein paar Wochen wurde mir ein Päckchen von May Beauty* zugesandt, das 5 Packungen der Incredible Face Mask, sowie einen Aplikatorpinsel zum einfachen Auftragen enthielt. Die Maske soll Mitesser und Unreinheiten minimieren, also einfach aus der Haut ziehen.
Jetzt habe ich die Maske durchaus lange und prüfend getestet und möchte Euch sehr gerne meine Meinung mitteilen. 
May Beauty Face Mask

Was ist die Incredible Face Mask?

Die Incredible Face Mask holt ihren Hauptinhaltsstoff aus Tiefseeschlamm. Klingt erstmal natürlich. Die restlichen Inhaltsstoffe sind auch nicht der blanke Horror, wie man bei manchen Beautyprodukten doch leider immer wieder feststellen muss: Triethanolamin, Carbomer, Glycerin, Polyvinylalkohol, Natirumallanit, Äthylalkohol und flüssiges Germal plus.
Ich achte immer sehr auf die Inhaltsstoffe, da ich in den letzten Jahren zwar zu problemfreier Haut neige, die aber leider ein kleines Sensibelchen ist.
Um es gleich vorweg zu nehmen und die Spannung nicht so schlimm zu machen: Ich habe die Face Maske super vertragen. Es traten weder Rötungen, noch Spannungsgefühle, noch andere Hautirritationen auf.
Der Pinsel ist wirklich angenehm. Ich habe ihn aufgehoben, um auch nach dem Abschluss der Anwendung meine Produkte damit aufzutragen. Auch wenn er weiß ist, lässt er sich erstaunlich gut auswaschen und es bleiben keinerlei Reste der Maske hängen!


Maske gegen Mitesser

Anwendung?

Das Auftragen ist mit dem Pinsel dementsprechend einfach zu gestalten.
Ich gebe Euch hier nur einen seeeehr wichtigen Tipp: Tragt die Maske so dünn auf, wie es möglich ist. Je dicker die Schicht, desto länger dauert es, bis die Maske trocken ist. Und das dauert wirklich so schon lange genug. Laut Hersteller zwischen 30-40, bei mir hat es am Anfang wirklich länger gedauert. Zweiter Tipp: Wenn auf der Anleitung steht: Augenbrauen aussparen. DANN TUT DAS AUCH. Die Maske zieht nicht nur Unreinheiten aus der Haut sondern auch feine Härchen, die sich nun mal im menschlichen Gesicht befinden. Und das kann unangenehm werden. Also, dritter Tipp: Die Maske nur auf der Nase, evtl dem Kinn und vooorsichtig auf der Stirn auftragen. Alles andere war mit Tränen, Schreien und hysterischen Anfällen verbunden.

Wenn die Maske dann trocken ist, wird sie vorsichtig abgezogen. Wirklich vorsichtig, anders geht es nicht, man hat das Gefühl, man reißt sich sämtliche Talgablagerungen aus dem Gesicht.
Aaaaaber. 1.) Wer schön sein will, muss leider und 2.) Das genau verspricht die Maske ja:

"Entfernt Mitesser und Hautschuppen in wenigen Minuten!
Hält Ihr Gesicht rein und gesund!"

Und siehe da: Sie hält, was sie verspricht!
Ich hatte nach der ersten Anwendung schon das Gefühl, dass die Haut sich irgendwie frischer anfühlt. Nach einigen Malen waren die Mitesser tatsächlich weniger geworden.

Prinzipiell erst mal gut! Aber leider hält das Ergebnis nicht lange an. Man muss also mindestens 1x in der Woche die Maske anlegen, sonst kommen die Fieslinge immer wieder.

Maske gegen Mitesser

Incredible Face Mask May Beauty

Fazit

Wer überzeugt ist, dass seine Haut eine gründliche Reinigung nötig hat und dazu noch mit relativ entspannter Haut gesegnet ist, der sollte sich den Spaß mal gönnen. Sogar meinen Freund habe ich letztendlich dazu genötigt und er war, sagen wir, fasziniert davon.
Für ein langfristiges Ergebnis muss das Produkt wohl immer wieder erstanden werden. Damit habe ich nun aber leider keine Erfahrungen machen können.
Für sensible Haut..Nun ja, hier möchte ich mich gerne zurückhalten, weil ich nicht verantworten möchte, dass jemand von Euch da draußen mit rotem Gesicht in der Welt herumspaziert und die Maske verwünscht!

Allen Anderen kann ich es mit gutem Gewissen ans Herz legen: Und falls Ihr euch überlegt, das Set einmal auszuprobieren, gibt es mit dem Gutscheincode fleurfacemask30 30% Ermäßigung bzw. nutzt gleich den Gutscheinlink hier.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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27 Juli 2015

[Gedankengang] Es ist ok, wenn man liegen bleibt.

Es ist ok, wenn man liegen bleibt.

Es ist völlig ok, wenn man liegen bleibt, nachdem man gefallen ist. Solange man im Hinterkopf behält, dass man aufstehen muss. Wann? Egal. Wo? Auch egal. Hauptsache, aufstehen. Weitergehen. Ein Schritt vor den Anderen, ganz leise, ganz leicht, ganz sanft. Und irgendwann dann wird man schneller, irgendwann rennt man wieder, fliegt beinahe und überholt sich dabei selbst. Bis man wieder fällt: Aber man weiß genau, das Gefühl des Fliegens revanchiert jeden Sturz, ist er noch so groß. Dieses Fliegen heißt Leben.

Das Leben ist nicht umsonst das wohl am meist recherchierte Thema auf der Welt, in Büchern, in Filmen, in Ratgebern und unter Motivationsmentoren. Sie alle haben erkannt, dass sich damit gutes Geld verdienen lässt, weil jeder wissen will, was denn nun das Leben ist. Wie fühlt sich das gute Leben an? Was ist richtig? Was ist falsch? Wo stehe ich, wer bin ich und wo soll ich verdammt nochmal hin?
Brauchen wir dafür aber wirklich einen zweiten Menschen, der uns sagt, wie wir unser Leben führen sollen? Wenn wir rauchen wollen, dann tun wir das, ganz egal, wie viele Experten vor den Folgen warnen. Wieso dann also nicht einfach leben? Natürlich wird jedes Handeln Konsequenzen nach sich ziehen. Aber ist nicht genau das das Spannende am Leben selbst? Ihm immer neue Richtungen zu geben, weil eben kein einziger Weg vorgegeben ist, bis zu dem Zeitpunkt, an dem man ihn dann geht?

Wieso ist der Gedanke so so tief sitzend, dass das Leben immer perfekt verlaufen muss, damit es ein gutes Leben ist? Wieso denkt jeder, er kann dir mehr über dein Leben erzählen, als du es selbst weißt? Wir brauchen keine Ratschläge, wenn wir sie nicht hören wollten. Wir brauchen keine zweite Meinung, wenn wir unsere eigene Meinung schon haben. Wir brauchen nicht über eine zweite Chance nachzudenken, wenn wir auch noch eine dritte, die vierte und die fünfte Chance geben können.
Wenn wir wollen.
Weil wir wollen. Und können. Weil das das Leben ist.


Viellicht ist das alles nur Mutmacherei in einem Meer aus Mutlosigkeit.

Aber wenn ich mir selbst keinen Mut mache- wer dann?


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19 Juli 2015

[Gedankengang] Was alle wissen und trotzdem jeder tut.


Wer bin ich?
Wer bin ich?
Das ist die wohl prägendste Frage unseres Lebens.
Die einen haben schon eine Antwort darauf, die anderen wollen keine finden und dann gibt es noch die Kategorie der Suchenden. Zu der Kategorie gehöre ich. Die Frage nach der eigenen Identität beschäftigt die Menschheit nicht erst seit gestern. Bei einer kurzen Google-Recherche bin ich auf über Tausende Bücher gestoßen, die sich mit der Suche nach der eigenen Identität beschäftigen.
Was tun wir nicht alles, um unsere eigene Welt zu konstruieren?
Mein Haus, mein Auto mein Traumjob. Kleider machen Leute. Haste was, biste was.
Das sind nur einige Aussagen, die uns in den Ohren klingen und unser Selbstbild prägen. Hast du schon mal darüber nachgedacht ob du diese Informationen brauchen kannst? Glaubst du unbewusst vielleicht sogar, dass diese Aussagen wahr sind? Werden wir vielleicht manchmal gedacht?

Ich wurde von dieser Welt bestimmt und sie wurde zu meiner Realität.
In meinen frühen Bloggerzeiten habe ich täglich die verschiedensten Seiten gelesen, dutzende YouTube-Videos von bekannten Beautygurus geschaut und verbrachte einen Großteil meiner Zeit damit, die neusten Kollektionen der Designer zu wälzen. Das alles macht mir nach wie vor Spaß und ist nichts Schlechtes. Dennoch hat es etwas mit mir gemacht, das mich jetzt sehr nachdenklich macht. Es hat mich in die Situation gebracht zu denken, immer perfekt gestylt sein zu müssen, dass mich Menschen anerkennen, die neuesten Trendteile zu haben und mein Geld unnötig für DM-Einkäufe auszugeben. Ich wurde von dieser Welt bestimmt und sie wurde zu meiner Realität.



Meine Lösung war die Entschleunigung, der Rückschritt zum Wesentlichen.
Vor ein paar Wochen habe ich meinen Instagram-Account gelöscht.
Die langen S-Bahn-Fahrten zu überleben war ohne das vertraute, pausenlose Scrollen durch die Glitzerwelten der Anderen zunächst mühsam. Zusätzlich reduzierte ich meinen Modekonsum, und die Zeit, die ich mit Filmen und Zeitschriften verbrachte um ein Vielfaches. Diese Unruhe, die sich in mir ausbreitete, wenn ich all diese Dinge tat, wollte ich abschalten. Anstatt danach zu suchen was mich glücklicher machen könnte, hörte ich einfach auf Dinge zu tun, die mir meine Freude raubten. Meine Lösung war die Entschleunigung, der Rückschritt zum Wesentlichen.
Raus aus Multitasking und Multimedia, rein in Ruhe und Frieden. Was sich zunächst beinahe schon tödlich anhörte gab mir meinen größten Schatz wieder: Etwas , wovon ich gar nicht mehr wusste, dass ich es besaß. Etwas, das mir jeden Tag fehlte und das ich in allem suchte, was ich tat.
Meine Herzensstimme.
Ganz anders, als alles was ich mir zuführe, schreit sie nicht, sondern flüstert. Erschlägt mich nicht mit Forderungen, sondern trägt mich. Offenbart mir den Weg zu einer Stärke die ich gar nicht im Außen suchen muss, weil sie längst im Inneren, in mir ist. Sie versucht mich nicht zu optimieren, sondern lässt mich sein. In dem ich aufhöre zu versuchen etwas zu sein und stattdessen werde wer ich bin. 
Alles was du suchst, wonach du dich sehnst, liegt bereits in dir. Reduziert diese Erkenntnis augenblicklich die Unruhe, die ich verspüre? Nein. Aber ich verbanne die Fremdeinwirkung aus meinem Leben und fange an, es wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Was wolltest DU schon immer mal machen? Welchen Traum hast du aufgehört zu verfolgen, weil du viel zu beschäftigt damit warst, dich darum zu drehen was draußen passiert?
Das hier ist dein Leben, nur du kannst es bewegen!


Vielen Dank an den Fotografen Tobias Bugala.
[ Jaci ]
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16 Juli 2015

[Rezept] Linsen-Hummus-Wraps.

Ich bin momentan viel unterwegs, wie angekündigt, verbringe ich den Sommer spontan und querbeet. Ihr bleibt dabei natürlich nicht auf der Strecke, auch wenn es einfach weniger wird und auf dem Blog ruhiger zugeht. Eine Fast-Sommerpause sozusagen. 
Umso besser, dass ich heute ein leckeres Rezept präsentieren darf:

Hummus-Wraps mit Aprikose und Feta

Es benötigt zwar eine kleine Vorbereitungszeit, aber dafür ist das Ergebnis wirklich lecker!



Ihr benötigt für die verschiedene Streichcreme zwar drei etwas ungewöhnliche Zutaten, aber wenn sie erst mal im Haus sind, dann kann man leckere Sachen immer und immer wieder damit zubereiten.

  • Wraps
  • Tahinapaste
  • Harissa
  • Rote Linsen
  • eine Packung Feta
  • Oliven
  • Salat (Römersalat)
  • Eine Tomate, Gurke
  • Salz, Pfeffer
  • Chilli
  • getrocknete Aprikosen
  • 1/2 Biolimette
Zuerst bereitet Ihr die Grundlage für den Hummus zu: Dafür kocht Ihr ca. 250 Gramm Rote Linsen in einem Topf ein. 
Kiel Blog Essen
Roten Linsen sind lecker und gesund. Definitiv ein Versuch wert!
Während die Linsen eine cremige Konsistenz annehmen, könnt Ihr Euch an den Fetadip machen. Dafür püriert Ihr die halbe Packung Feta zusammen mit dem Saft der Limette, gebt etwas geriebene Schale hinzu und schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab. Dann noch, je nach Geschmack, Chillis kleinhaken und unterrühren.

Leckere Fetacreme selbst zubereiten macht mehr Spaß, als sie zu kaufen. Ihr mögt sie schärfer? Eben, auch kein Problem!
Die Aprikosen, die Tomate, die Gurke kleinschneiden, den Salat in mundgerechte Stücke rupfen.
Wenn die Linsen fertig sind, nehmt Ihr sie vom Herd, lasst sie kurz abkühlen und gebt sie dann zusammen mit 1 EL Harissa und 2 EL Tahinapaste in den Mixer. Gut durchpürieren, sodass eine homogene Masse entsteht. Abschmecken mit Salz und Pfeffer nicht vergessen.

Blogger Kiel Rezept


Dann ist nur noch ein Kinderspiel: Die Wraps in der Pfanne oder im Ofen erhitzen, abwechselnd mit dem Fetadip oder dem selbstgemachten Hummus bestreichen und dann mit Oliven, Aprikosen, Tomaten, Gurken und Salat belegen.

Und natürlich nicht vergessen: Genießen und Guten Appetit!!


Hummus selbst machenHummus Rezept Wrap



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