11 Februar 2016

[Beauty] Von Victorias-Secret-Locken und der richtigen Haarpflege

Foto: Ludmilla Parsyak


Eine vollbusige Mitzwanzigerin schüttelt ihr Haar in die Kamera. Ihr Gesicht verrät, "Wow ich fühle mich fantastisch". So schön wie Rapunzel, oder wenigstens Kate Middleton. Ihre Haare glänzen, wie man es sonst nur von feinster Seide kennt. Man stellt sich vor, wie gut ihre frischgewaschene Mähne wohl mit diesem neuen Wundershampoo riecht.
Frauen und Haare, das ist ein leidiges Thema. Statussymbol, ein Stück Identität und ein Vorhang, hinter dem sich so manche verstecken will.
Shampoo Werbungen sind ungefähr genauso unbrauchbar, wie Werbungen über Mascara. 
Dem Werbeversprechen ganz mutig vertraut, stellt man zuhause fest, dass die Wimpern weniger wie ein voluminöser Fächer nach dem Auftragen der neuen Mascara aussehen, sondern eher einer Horde Fliegenbeine gleichen. Und das tolle Wundershampoo mit dem leckeren Blütenhonigduft erinnert in der Wirkung weniger an Victoria's Secret, aber dafür umso mehr an "Würzel-Rudis-Strubbelparadies". 

08 Februar 2016

[Fashion] How to style: Joggerpants.

How to style Joggerpants: Modeblog aus Kiel zeigt ein Outfit.

Einfach, weil Mode schön ist.


Schon wieder ein Modepost. Langsam werde ich doch noch zum Opfer meiner eigens auferlegten Regel, dass ich auf dem Blog auf keinen Fall nur Mode zeigen wollte, weil diese so wenig Inhalt hat. Außer schönem Aussehen. Aber einen Mehrwert hat es ja für niemanden, der den Blog nur liest, außer für diejenigen, die nach diesem Post direkt losjagen und sich die Klamotten auch kaufen.
Trotzdem oder gerade deswegen habe ich aber heute noch einmal einen Outfitpost für euch und zwar aus einem unglaublich einfachen Grund: Weil es schön ist. 

Blog Kiel: Outfit graue Joggerpants und rosa Oversize Cardigan

03 Februar 2016

[Fashion] Boyfriendjeans und zarte Pastelltöne.

DANKE!

Bevor ich euch hier ein Outfit präsentieren will (wobei ich mich just in diesem Moment natürlich frage, wieso ich das überhaupt tue, ich meine eine Jeans zu einem Pulli zu kombinieren ist nun wirklich keine innovative Neuheit - sei mal EHRLICH), wollte ich ein fettes, herzliches DANKESCHÖN aussprechen für alle eure wundervollen Kommentare zu unserem letzten Post!
Dieses Gefühl, wenn man auf einmal denkt ´Ok, alles schön und gut, aber was zum Teufel mache ich hier eigentlich?` überkommt sicher jeden Mal. Wobei das auch völlig ok ist.
Nicht ok ist es aber, dieses Gefühl bei einer Sache zu haben: Nämlich bei einem Hobby.

Blog Fleur et Fatale aus Kiel und Stuttgart: Mode

Berufung und Leidenschaft

Ein Hobby soll Spaß machen, erfüllend sein, Auszeit vom Alltag und alltäglich im Leben. Es darf kein Zwang werden, nicht eine Aufgabe, die man auf dem Weg zum perfekt erfüllten Leben mal eben so abhakt, wie auf einer TO-DO Liste. Wobei ich TO-DO Listen liebe. Wirklich. Auf dem Papier ist schließlich aus dem Kopf. Aber ich schweife schon wieder ab...

01 Februar 2016

[Soultrip] Warum es keine grauen Mäuschen gibt oder- wenn die Likes ausbleiben.

Wer ist hier eigentlich farbenblind?


Mode und Beauty? Gerne! Echtheit? Noch lieber! Jaci und Mona vom Blog Fleur et Fatale
Foto Rebecca Konrad Fotografie

Mal abgesehen davon, dass die Farbe grau die absolute Trendfarbe ist und ich deshalb, ganz Modeopfer, einige Teile in meinem Kleiderschrank hängen habe, war sie jahrelang auch eine Art Charakterzeugnis. Die Farbe für all jene, die nicht gesehen werden wollen, sich lieber verstecken und am liebsten abtauchen würden. Grau, die Farbe der farblosen, glanzlosen und mutlosen, stillen Mäuschen. Ist dir das nicht auch schon mal so gegangen?
Jemand Wildfremdes läuft auf der Strasse an dir vorbei und dein erster Gedanke ist „Was ist denn das für ein graues Mäuschen?“. Zu fade, zu farblos, zu unsichtbar. Den gleichen Fall gibt es auch in den sozialen Netzwerken: Ein Blog, auf dem die Fotos nicht richtig belichtet sind. Ein Instagramer, der ein Salamibrot als Frühstück zeigt..so gar nicht #healthyliving.
Die Frage ist, wer ist hier eigentlich farbenblind?

28 Januar 2016

[Interior] Flur Gestaltung im minimalistischen Skandi-Chic.

Ich habe ein Rätsel für Euch: Was ist wohl der unbeliebteste Bereich in einer Wohnung?

Housedoctor und H&M Home in der Einrichtung

Der Flur als Design-Verlierer


Hachja, Ihr seid ja so gut: Natürlich der Flur. Und das nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen wird der Flur entweder gekonnt ignoriert oder zumindest stiefmütterlich vernachlässigt (Anm.d.Red: Ich habe selbst einen Stiefelternteil, so schlimm sind die gar nicht. Komische Redensart), sicherlich aber Eines bisweilen kaum: Entsprechend gewürdigt. 
Ein Flur ist die Eintrittskarte in Eure Wohnung. Er ist das, was nicht nur Du selbst, sondern auch Deine Gäste zuerst zu Gesicht bekommen, wenn sie die Wohnung betreten. 

Es ist wie der erste Eindruck, der zählt, der ist wichtig.

Deswegen hat mein Flur, auch wenn er noch immer sehr zugig ist, aber Altbauschmerz ist eben Altbauschmerz, ein Make-Over bekommen.