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"Die Menschen geraten heute in nostalgische Verzückung über Dinge, aus denen sie sich früher gar nicht soviel gemacht haben."

23 Januar 2014
Fotos fand ich früher ganz furchtbar nervig. Mama wollte, dass ich hier und dort stehe, dies tue, so lache.. Hilfe! Mit der Zeit änderte sich mein Verhalten zum Thema Fotografie. Spannender, interessanter, die erste Digitalkamera von Papa war für mich das verboten Aufregende! Dann unbedingt eine Spiegelreflex- Kamera, um alles und immer jederzeit so schnell als möglich, festzuhalten- loslassen.. Die Bilder verbannt auf eine Festplatte oder den Laptop, gefangen in einem Wirrwarr von Daten und Zeitangaben, sortiert nach den üblichen Register- Verfahren: Silvester 2010, Abiball 2011, Urlaub hier, Urlaub dort. Vergangenheitsschwangere Momente, die hervorlugen dürfen, wenn einem danach ist. Aber jetzt mal Hand auf´s Herz: Wie oft sehen wir sie uns wirklich an?

Als ich dann eine Kamera ausgekramt habe, aus längst vergessenen Kisten, die allerunterste der tiefgestapelten und jeder die Hände über dem Kopf zusammenschlug, angesichts des Chaos, welches ich verursachte, wusste ich, dass die alte Minolta, die ich in den Händen hielt, mich noch ganz schön lange begleiten würde. Pustekuchen.
Sie lag im Schrank, ich weigerte mich, mich mit ihr zu befassen, sie fristete ein ödes Single- Dasein, bis.. Ja, bis ich sie ausführte, ihr einen Partner gab, den Film einlegte und ihr Leben einhauchte. Zur Belohnung bekomme ich wundervolle Bilder, auf die man 2, 3, 4 Tage warten muss und dann auch erst nach langer Spannung und Durchsichten der Abzüge, die Bilder in der Hand hält, die einen begleiten. Am Schreibtisch, ausgedruckt, aufgehängt an der Wand, lebendig wie niemals zuvor. Und ihre Kollegen auf dem PC grämen sich und werden vor Neid ganz blass...








PS: Entstanden sind die Bilder am Strand vor Kiel.. Home is where your heart is? Home is where the waves are!

Gesunde Gemüsepfanne mit Leinsamen

17 Januar 2014
Leinsamen sind gesund, gut für Haut, Haar und das restliche Wohlbefinden. Heute sollen sie in mein Abendessen.

Eigentlich ist es eine Resteverwertung, was übrig blieb von meiner Blumenkohl- Pizza.

-Aubergine
-Champignons
-Tomaten
-4 Kartoffeln
-(Blumenkohl)
-Gemüsebrühe
-Leinöl
-Gewürze( Salz, Pfeffer, Oregano, Chilli...)
-Joghurt



An Gemüse könnt Ihr natürlich nehmen, was ihr gerade da habt. Oder auf was Lust besteht ;-)
Leinöl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffeln schälen und würfeln, ebenso die Aubergine würfeln. Alles in die Pfanne und anbraten.  Nach und nach das restliche Gemüse hinzufügen und zum Schluss würzen. Alles gut durchmengen und 0,5 Liter Gemüsebrühe aufkochen und in die Pfanne geben. Die Leinsamen obendrüber streuen.

Ich habe das Ganze dann einfach ca 5-10 Minuten vor sich hinköcheln lassen, abgeschmeckt, nach gewürzt und das Ganze mit Joghurttopping angerichtet.

Lass mal werden, wer wir sein wollen!

16 Januar 2014
Wow. Mehr muss ich glaube ich nicht sagen, zu diesem absoluten Höchstpunkt literarischen Denkens und kreativer Arbeit. Ich bin völlig verzaubert! Was meint ihr?

In diesem Sinne, 
"Lass´mal Dopamin vergeuden!"

und vorher guckt Ihr Euch bitte Julia Engelmanns Slam- Auftritt an:
Mut ist auch nur ein Anagramm von Glück.