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[Fashion] Wiesn-Tratsch. Von A wie Australier bis Z wie (Wiesn-)Zelte.

26 September 2015

O´zapft is! 

Damit wird jedes Jahr traditionell das Oktoberfest eröffnet. Für die einen ein großer Rummel, für die anderen die wohl schönste (fünfte) Jahreszeit überhaupt. Doch egal, ob nun nun Fan ist oder eben mal eben vorbeischaut, es gibt Tipps und Tricks, Ratschläge und Grundwissen das auf der Wiesn IMMER gilt. Und weil es immer wieder schön ist, sich damit zu befassen, alleine damit die Vorfreude steigt, gibt es heute ein Wiesn ABC.
  Fui Spaß!!

Fleur Et Fatale Blog Wiesn Oktoberfest Tipps


A wie Australier


Siehe unter I wie Italiener.

B wie Bier


Bloggerin Fleur et Fatale: Tipps zum Oktoberfest

Der liebe Alkohol. Ja, auf dem Oktoberfest wird getrunken. Jeder, der denkt, er schaut sich das größte Volksfest an, ohne auch nur ein einziges Mal den formvollendeten Maßkrug in den Händen gehalten zu haben und das perfekte Münchner Bier zu versuchen, dem sei gesagt: Schleich Di!
Ok, Scherz beiseite. Natürlich akzeptiere ich Menschen, die keinen Alkohol trinken. Aber die mögen sich doch bitte nicht beschweren, wenn sie die Wiesn als einen schrecklichen Ort voller Betrunkener wahrnehmen. 
Zum Thema Bier Exen gibt´auch noch einen gut gemeinten Tipp: Nein. TU. ES. NICHT. Es ist weder cool, noch besonders schön, außerdem ist es nicht erlaubt und mit viel Pech stehst du dann in Nullkommanix hinter 200 Besuchern. VOR DEM ZELT.
Gleiches gilt fia´s Norgal. Weißt nicht, was das ist? Besser so! Merke: Nie den Spuckrest leer trinken. Macht man nicht.


D wie Dirndl


Blog Fleur et Fatale gibt Tipps zur Wiesn

Gut, über das traditionelle Damentrachtenstück könnte ich nun Romane schreiben. Farben, Muster, Formen. Naja, Ihr wisst schon. Was aber unglaublich wichtig ist, ist die Frage nach der Schleife. Hält sich nach 15 Uhr sowieso keiner mehr dran, aber es gilt ja guten Willen zu zeigen.
Also, die Damen, aufg´merkt! Rechts gebunden? Vergeben. Links? Frei. Der Rest existiert nicht.
Und kommt mir jetzt ja nicht mit dem Mingle Dasein!
Also. Rechts, eh links, eh, wie war das nochmal? Ist irgendwann eh egal.
Man trägt ein Dirndl außerdem nicht ohne Bluse. Nie. Sieht doof aus. Geht auch nicht, wenn man Lena Gercke heißt. Sorry! Und die Länge eines Dirndls geht im Optimalfall bis zu den Knien (Die Knie sind nicht die Oberschenkel!). Schuhe zum Dirndl sind passend zu tragen. Keine Chucks. Nie. Niemals!

E wie Erbrochenes


Aufpassen. Da gibt´s nicht mehr zu sagen: einfach auszuweichen und aufzupassen! Möglichst nichts eigenes noch daneben setzen.

F wie Fasching


Das Oktoberfest ist keine Karnevalsveranstaltung. Dinge, die hier NICHT hingehören sind u.A. Bunnyöhrchen. Chucks. Lederhos´n-Badeshorts. Dirndl in Neonpink. Dirndl in Neongrün. Dirndl die nur aussehen, als wäre die Dirndl, aber keine sind. Dirndl, die am Oberschenkel aufhören. Dirndl..
Ihr versteht, richtig?

G wie Grundregel


Die Grundregel auf dem Oktoberfest ist einfach: Spaß haben. Und knielange Dirndl tragen.

H wie Holz vor der Hütt´n




Ein Dirndl muss ausgefüllt sein. Wenn Ihr nicht von Natur aus gesegnet seid, ist das doof, aber kein Weltuntergang.
Es gibt Push Up Bh´s und im Notfall kann man auch 10 BH´s übereinander tragen. Tut dann auch nicht mehr weh, wenn man fällt. Oder sich irgendwo stößt. Oder der Giovanni doch auf die Idee kommt, mal rein zu grapschen. Wo wir schon beim Thema sind.

I wie Italiener


Das Italienerwochenende ist gerade im vollen Gange. Wieso das mittlere Wochenende so heißt, weiß ich gar nicht genau, aber bei uns ist es Brauch, an diesem Wochenende auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen auf´d Wiesn zu gehen.
Italiener sind an sich sehr nett. Ich liebe Italien.
Aber nicht Italien auf dem Oktoberfest. Da sind die kleinen Italianos nämlich auf einmal gaaaanz groß und denken, du bist Freiwild. Nicht, dass die anderen Männer das nicht auch denken. Aber die Italiener sind vorne mit dabei. Gleiches gilt für die Australier. Unauffälliges Vermeiden, höfliches, aber bestimmtes "NO!" und knallhartes Ignorieren als Taktik hat sich bewährt. 

J wie Ja mei!


Ja Mei! Es ist wie´s ist, und es kommt, wie´s kommt. Lasst Euch von der bayerischen Gelassenheit anstecken und ärgert Euch nicht, wenn Ihr nicht gleich in ein Zelt kommt, wenn jemand neben Euch auf die Bank bricht oder wenn Ihr den süßen Bua vom Nachbarstisch an eine Nebenbuhlerin verliert. Ihr hättet ihn eh nie wieder gesehen und á Oide hat er vermutlich auch zu Hause sitzen.

K wie Kater


Kater hat man oder eben nicht. Für den Fall, dass man eher zu der ersten Gruppe zählt, gilt: Pro Maß Bier gut und gerne einen halben Liter hinterher trinken. Ne, kein zweites Bier, sondern Wasser.
Ich weiß, es gibt Frauen, die können ohne Probleme 5 Maß trinken. Muss man aber nicht. Sie sehen dann auch dementsprechend aus.
Also denkt dran: Wasser gegen den Kopf und eine Brezel oder eine Nockerlsuppe mit ordentlich Salzen gegen den Rest wirken Wunder!

L wie Lederhosn


Jungs...Also schaut mal, wenn ihr auf ein großes Fest geht und das in Bayern statt findet und Wiesn heißt und eigentlich ein sehr traditionelles Fest ist und überhaupt...
Zieht doch bitte einfach eine Lederhose an!
Klar, es ist eine Investition, aber spätestens beim zweiten Mal hat es sich doch schon gelohnt! Außerdem seid Ihr dann nicht mehr auf 100 Meter Entfernung als Touris zu erkennen, die meiden die Münchner Madel nämlich. Und wie wir wissen, hat München doch die schönsten Frauen! Wer will die schon vergraulen?

M wie Mitgrölen



Es gibt ein paar Lieder, die es sich zu lernen lohnt. Neben Hände zum Himmel und In München steht ein Hofbräuhaus zählen jetzt auch Andreas Gabalier dazu. Der fesche Österreicher verdreht nämlich nicht nur den Frauen reihenweise den Kopf, sondern auch den Wiesn-Gängern! Also: I sing a Liad fia di und dann frogst du mi....

N wie neureich


Es gilt die einen oder anderen Sparten Mann zu meiden. Dazu zählen neben den bereits erwähnten Italienern ("Ciao Bella!") und Australiern ("Hey, you wanna make out?") auch die Maximilians. Ludwigs und Leopolds von und zu dieser Welt.
Außer sie bringen Euch sicher in ein Zelt und an einen Tisch voller Mega Models.

O wie Oide Wiesn


Die Oide Wiesn ist auf jeden Fall ein Besuch wert! Alte Attraktionen und das Gefühl von Nostalgie. Also, den Herzbua oder ´s Herzmadl schnappen und a bissal busserl gehen, Zuckerwatte schleckern und die schöne Oide Wiesn genießen!

P wie Planlos


Die ersten 5 Minuten auf der Wiesn sind für Neulinge vermutlich ziemlich abschreckend.
Diese rotköpfigen, besoffenen Männer, die dazu auch noch eine andere Sprache zu sprechen scheinen (Was meinen die bloß mit ihrem "Hau die hera, dann samma mehra!" und überhaupt, meinen die etwa mich mit "Dearndl"?).
Ruhig bleiben, mitlachen. Wir Bayern sind ein friedliches, lustiges Volk. Und die Wiesn ist auch nur ein Dorf, verloren geht hier niemand.
Generell gilt aber, wenn man sich verabredet: Ort, Uhrzeit und vielleicht noch die genauen Breiten-und Längengrade ausmachen, Handynetz ist nämlich im Gegensatz zu allem anderen hier Mangelware! Und findet man sich nicht, sucht man sich eben neue Freunde.
PS: Wenn es irgendwo verlautet "Glei foit da Wadschnbam um" gilt es: Nicht einmischen und schleunigst das Weite suchen!

R wie Reservierung


Gibt´s keine mehr jetzt. Wer einen Tisch reservieren will, sollte das zwar jetzt machen - dann aber für nächstes Jahr!

S wie Schottenhammel


Im Schottenhammel ist es lustig, laut und jung. Hier feiern die Studenten und das Jungvolk.
Generell einen Besuch wert!

T wie Toilette


Auf dem Klo gilt: Wer als Erstes kommt, geht früher wieder.
Und das schnell. Nicht nur, weil man an diesem Ort nicht gerne seine Zeit verbringen will und generell das Lieblingslied genau dann läuft, wenn man auf ´m Heisal sitzt, sondern weil die netten Damen vom Kloservice auch gerne mal Toiletten aufschließen, wenn frau zu lange braucht. Der beste Tipp: Einfach gar nicht erst anfangen mit aufs Klo-Gehen. Wenn du nämlich erst mal aufgegeben hast, es zurück zu halten, wirst du dich drüber ärgern. Merkste dann schon.

U wie Unterkunft


Wird jetzt, ähnlich wie das Reservieren unmöglich sein. Hotels sind entweder ausgebucht oder überteuert, findige Münchner wissen seit Jahren schon, dass sie über Air BnB zur Wiesn massig Kohle scheffeln können und die einzige Chance, die sich noch bietet, ist auf dem Campingplatz an der Isar zu zelten oder jemanden zu kennen, der jemanden kennt, dessen Cousine eine Freundin hat...

V wie Verkehrsmittel


Liebe Leut. Lasst auf jeden Fall das Auto stehen. Die Polizei kontrolliert scharf und das ist auch gut so.
Keiner will, dass der betrunkene Hubert noch mit seiner Rennsemml nach der 10. Maß zwei Madl einpackt und versucht, nach Hause zu fahren.
Ich meine es ernst: Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln!Bus und S-/U-Bahn sind günstiger, lustiger, schonen Leib und Seele und in München nun wirklich keine Seltenheit!

W wie Wiesn - Wissen


Smalltalk.-Angeberei: Wieso wird das Oktoberfest überhaupt gefeiert?
Die ganzen Pärchen, die sich auf der Wiesn so finden, liegen mit ihrem weniger zünftigenVerhalten gar nicht mal so daneben, wie man denken mag, wenn man versucht, im Zick Zack über sie und ihre Leiber hinweg zu steigen.
Ursprung des Okoberfest war nämlich die Hochzeit von König Ludwig I. von Bayern mit seiner Frau Therese. 1810 im Oktober war´s dann auch endlich so weit und auf der heutigen Theresienwiese (man erkenne die Namensgebung!), fand ein großes Pferderennen statt zu Ehren des Königspaars. Daraus entwickelte sich dann nach und nach das große Volksfest, das es heute ist.


Z wie Zelt


Zelte sind die Orte der Freude, der Trauer, der Trunkenheit und der Freundschaft. Orte der Zuflucht, Orte des Tanz, oder einer neuen Liebe. Orte voller Glück und voller Leben. 
Klar will da jeder rein.
Deswegen ist es auch immer voll. Bei gutem Wetter kann man sich es auch schön im Biergarten
g´miatlich machen, an den Wochenenden solltet Ihr mit den vielen anderen ab 7 Uhr vor dem Eingang stehen, um zu versuchen, doch noch reinzukommen.
Oder Ihr kennt eben jemanden. Zum Thema Türsteher bestechen würde ich mich an dieser Stelle aus dem Kommentar entziehen.



So, jetzt habt Ihr die Grundlagen kennen gelernt und eigentlich kann nichts mehr schief gehen, oder?
Und um´s no a moi mit den Worten vom Harry auszudruck´n: Als Tourist konnst auf da Wiesn sowieso nix richtig macha!




In diese Sinne: Viel Spaß und auf eine schöne, restliche Wiesn Zeit!

[Interior] Roomtour. Nordic Style trifft Studentenbudget.

23 September 2015

Vom chaotischen WG-Zimmer zum Nordic-Stil.

Lange angekündigt und jetzt endlich dazu durch gerungen, Euch eine zweite Tour durch die mittlerweile etwas abgeänderte Wohnung zu zeigen. Ja, man wächst doch mit der Zeit und der Wohnung, oder etwa nicht? Ich zumindest schon.
Am Anfang, als ich zu Hause ausgezogen bin, war ich mir sicher, meine Wohnungen werden immer sehr folkloristisch gehalten sein. Bohème-Flair, Ornamente, nicht zu sehr Eso, aber auch nicht zu langweilig. Große Kissen, bunte Decken, Kerzen und den Hauch von Fernweh in der Luft. Bilder, Fotos, Mitbringsel, alles so bunt und so- unübersichtlich.

Ja, das war es. Unübersichtlich. Gemütlich, aber von allem etwas zu viel. Als ich dann aus dem WG-Zimmer in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, ist schon viel raus geflogen und Weiß setzte sich bei vielen Dekoartikeln, aber auch bei Möbeln immer wieder durch.
Die Liebe zu Weiß hat sich bis heute gehalten, der Grundtenor der Wohnung basiert auf dieser für mich ausgesprochen schönen und ruhigen Farbe.
Ganz abgesehen davon, dass man zu jeder Jahreszeit wirklich jegliche Farbkombinationen ausprobieren kann, da kommt Freude in das "Schöner Wohnen"-Herz! 
Mittlerweile bin ich in meiner vierten Wohnung angekommen, nachdem ich vor rund 5 Jahren flügge wurde. Und in dieser fühle ich mich pudelwohl!

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Skandinavische Deko-Elemente 

Den Esszimmertisch habt Ihr ja schon einmal bewundern dürfen (Hier seht ihr den ersten Beitrag zur Roomtour).Er ist irgendwie der Mittelpunkt der Wohnung geworden. Es wird hier gelacht, gegessen, gestritten, diskutiert, gequatscht und gearbeitet. Ein Platz, an dem man den Überblick hat und sich wohlfühlt. 
Er steht da eigentlich auch tatsächlich als einziges Möbelstück genau so, wie er zum Einzug platziert wurde.
Nur die Dekoration ändert sich immer mal wieder. Die neueste Errungenschaften sind die hübschen Kerzenhalter von DEPOT und die weiße, knitterige Schale von TIGER.


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Das Weinregal war ein Zufall, auf den ich nicht mehr gehofft, aber dennoch sehnsüchtig gewartet habe! Lange schon liebäugele ich mit der Idee, die Weine, die ansonsten nur fade in den Küchenschränken vor sich hin sinnieren, aus ihrem Gefängnis zu befreien und sie schön zu arrangieren.
Und dann, eines Abends, als ich nichtsahnend durch Ebay Kleinanzeigen stöberte, war es auf einmal da. Der Rest der Story?
Am nächsten Tag war es meins!

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Der einzige Platz in der Wohnung, mit dem ich immer wieder kämpfe, ist der eigentliche Arbeitsplatz. Mein Schreibtisch ist viel zu klein, bietet zu wenig Ablagefläche und überhaupt muss er eigentlich immer aufgeräumt sein, weil ich sonst wahnsinnig werde beim Arbeiten oder auch beim Lernen.
Bis vor ein paar Tagen wurde dementsprechend auch nicht, bis wenig dort gesessen. Jetzt habe ich ein wenig umgeräumt, eine Box für den Kleinkram besorgt und überhaupt ein bisschen ausgemistet. Macht was aus und ich freunde mich langsam aber sicher mit der kleinen Ecke an!


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Lang gehegter Interior-Traum: Der Eames Chair.

Was mir zu meinem Einrichtungs-Glück fehlt? Natürlich ein simpler, cleaner Eames Chair.
Die Frage, die sich stellt, seit ich beschlossen habe, dass ich einen besitzen muss, ist: Original oder Replikat? Es spricht vieles für ein Original, das weiß ich und mir liegt das Thema Nachhaltigkeit, auch und gerade bei schönen Möbeln sehr am Herzen.
Aber da ich nun mal Studentin bin. Ihr wisst schon, da blutet einem das Herz bei so einer Summe. Außerdem ist das Replikat immerhin das echte. Also ein originales Replikat mit der Erlaubnis dazu, ein Replikat zu sein.
Klingt verwirrend? So fühlt es sich auch an..

Was meint Ihr?
Sparen oder das Ganze nicht so eng sehen?

[Fashion] 70ies Revival: Fell, Grobstrick, Hüte.

19 September 2015
Langsam aber sicher kommt er. Ob wir wollen, oder nicht, der Herbst fragt ja nicht. Er klopft nicht eben mal an der Tür, "Hej, ich bin jetzt da, ist das ok?". Nein. Er ist einfach da, mit all seinen Facetten, seinem Braun, seinem Grün, seinem kalten Wind und den letzten, warmen Sonnenstrahlen.

Zusammen mit dem Herbst kommt dann jedes Jahr auch der neueste Geniestreich der Modeindustrie: Die It-Teile für den so herbei gesehnten Herbst. Naja.
Mal ehrlich, so unglaublich haut uns die Info, dass die 70er wieder mal im Herbst top angesagt sind, nicht aus den Schuhen.
Dass lange Kleider, Felljäckchen und Co. nicht aus dem Kleiderschrank verbannt werden sollten, wissen wir, seit sich ab 2011 das Thema rund um den Hippie Lifestyle immer wieder als "Super mega Comeback-Revival" feiert.
Ich habe es dieses Jahr endlich geschafft, mir eine Weste zuzulegen, die nicht nach <Teddybär: Zweites Leben> aussieht und deshalb wollte ich sie gerne mal vorführen.

Nun hat man natürlich die Möglichkeit, die Weste hippiemäßig im Folklorestil zu tragen.
Dazu habe ich mein geliebtes Midikleid noch einmal aus dem Schrank geholt, denn mit Boots und dicker Jacke drüber kann ich es auch noch super im Herbst tragen.

Blogger Outfit 70ies Look


Blogger Look Fellweste

Die Farben sind im typischen 70ies Stil gehalten, aber dennoch alltagstauglich. Mal sehen, ob die Weste aber dann dem ganz kalten Winter hier in Kiel noch Stand halten kann..

Der zweite Look ist etwas unkonventioneller und hat wenig mit dem Hippie-70ies Chic gemeinsam. Die Fellweste habe ich hier als Unterbrechung zu dem sonst sehr starken, dunklen Look kombiniert.
Der Bruch gefällt mir gerade bei den Materialien von (Fake-)Leder und (Fake-)Fell sehr gut!

Mode Kiel
Blogger Look Outfit Deichmann

Kieler Blogger Mode


Ich bin in jedem Fall froh, endlich eine Weste gefunden zu haben, die nach meinem Geschmack ist. Kein Chi-Chi, kein unnötiges Fusseln, einfach eine normale Weste, über die das Männeken wieder lachen kann und in der ich mich wohl fühle.
Und das ist doch, wie immer, die Hauptsache, oder nicht?!

Die weiteren Essentials, die nicht fehlen sollten, wenn man den Folklorelook so richtig herbsttauglich machen möchte, sind dicke Grobstrickpullis, sanfte Erdtöne, lange Cardigans in Kuschellaune und vielleicht die eine oder andere Flare Jeans. Aber damit kann ich mich noch nicht so richtig anfreunden. Hat jemand schon eine im Schrank und kann mir sagen, ob sich der Kauf doch noch lohnt?

Ich darf Euch dennoch mitteilen, trotz allen Gemeckers und allen "Ich-mag-den-Herbst-nur-deswegen-nicht-leiden,-weil-das-heißt,-dass-mein-geliebter-Sommer-vorbei-ist"- Gedanken, ich ja gar nicht so viel jammern darf. Für mich geht es nämlich mit einer ganz lieben Freundin noch einmal in die Sonne.
Wir starten einen großartigen Roadtrip nach Frankreich und ich werde Euch von dort natürlich so oft ich kann über meinen Instagram Account mit Bilderfluten zuschütten!
Seid gespannt und bleibt dabei <3

Eure Mona


[Wanderlust] Zuhause losfahren, Zuhause ankommen. Ein Reisebericht über den Gardasee.

11 September 2015
Es ist 07:30 Uhr. Der See liegt spiegelglatt vor mir, wie ein schlafendes Tier im Winterschlaf, nur ein paar vereinzelte Wellen haben verloren ihren Weg zum Ufer gefunden. Ich atme tief ein, wieder aus. Die Steine unter meinen Füßen bohren sich in die weiche Haut, aber es tut überhaupt nicht weh.
Langsam setze ich einen Fuß vor den anderen, das Wasser wird zu meinem Gegenspieler und zu meinem Freund, es ist frisch, aber ich will das Wasser auf der Haut spüren, die Sonne im Gesicht. Der Boden ist nun gar nicht mehr steinig, sondern weich und warm, Dunst, der sich jahrhundertelang schon hier absetzt, mit Krümeln voller Geschichten, Erinnerungen. Der Schlamm gräbt sich durch meine Zehen, ich zögere noch einen Moment und lasse mich dann fallen. Der Schlamm löst sich auf, ebenso das Ufer, an dem ich gerade noch stand...

Lago di Garda Travel
Um das ultimative Italiengefühl zu bekommen, während Ihr lest, solltet Ihr auch passende Musik hören, zum Beispiel das hier.

Im vollbepackten Auto beginnt die Reise an einem Septembertag, morgens, es ist 5 Uhr, niemand ist wach, es sind noch keine Vögel zu hören und schlaftrunken bekomme ich nur ein kurzes "Guten Morgen" heraus. Der Weg, der vor uns liegt, ist lange, aber ich weiß, er lohnt sich.
Wer einmal in Italien war, der will wieder herkommen, wer einmal fließende, warme und runde Italienisch gehört hat, der will es wieder hören. Wer einmal im Gardasee schwimmen war, der will wieder abtauchen. Und so geht es los, zum Gardasee, morgens um 5 Uhr.

Es gibt wirklich viele schöne Orte rund um den Gardasee und eine handvoll will ich Euch heute zeigen. Also, kommt mit auf eine Reise in die Welt von Amore, Pasta, Vino und dem so geliebten dolce vita! 
Je nachdem, welches Ziel Ihr Euch aussucht, fahrt ihr früher oder später Richtung Rovereto und dann rate ich Euch nur eines: Nehmt die Route nach Torbole, der Blick, wenn Ihr durch die Berge fahrt und sich langsam, Stück für Stück diese großen Monster auseinanderbewegen, Platz machen, den Blick freigeben auf den See, der da unten liegt und schimmert, grün, blau, weiß, blass und kräftig, dieser Blick ist unbezahlbar. Schon jetzt hat man das Gefühl angekommen zu sein. Wo? Einfach da, wo man hingehört! Dieses Gefühl schleicht sich in diesem Moment in diesem Augenblick ein. Das Gefühl, zuhause zu sein, obwohl man doch eben von Zuhause losgefahren ist!
Wie eben schon erwähnt, lohnt es sich, Zeit mitzunehmen und in jedem Ort einmal Halt zu machen, bevor man weiter fährt. Egal ob Torbole, Riva oder Garda, überall gibt es etwas zu entdecken. In Malcesine gibt es eine süße Burg, auf die man hochlaufen kann, in Castelleto gibt es kleine verwinkelte Gassen mit leckeren Restaurants und die Bucht zwischen Torri del Benaco und Garda, direkt in der Kurve ist so verlassen und wunderschön, dass man dort bleiben möchte!
In Garda müsst ihr unbedingt zu "mu" gehen, die machen leckeres Eis, ähnlich wie Frozen Joghurt aus Biomilch aus der Region!

Lago di Garda Malcesine
Malcesine.

Torbole.



Unterkünfte bekommt man in jeder Preisklasse. Hotel, Albuerge, Campingplatz, Hostel, auch Air BnB Zimmer stehen bereit. Falls Ihr ohne Hotel geplant habt und lieber auf Camping setzt, habe ich eine handvoll Campingplätze für Euch, mit denen ich oder Bekannte nur gute Erfahrungen gemacht habe: In Castelletto ist das Camping San Zeno, in Bardolino der Platz Camping Europa oder in Riva del Garda Camping Brione.

Legt Ihr mehr Wert auf Komfort und Frühstück ohne Selbstversorgung, dann gibt es zumindest in Bardolino zwei Hotels, in die man ohne Bedenken und mit viel Gemütlichkeit einchecken kann, das Hotel Venezia und das Hotel Paradiso.

Aktivitäten am Gardasee gibt es genug. Im Oktober ist das große Weinfest in Bardolino, das zwar schön, aber auch völlig überfüllt ist. Die perfekte Reisezeit ist daher im September, wenn nur noch wenige (deutsche) Touristen unterwegs sind, aber die Sonne noch scheint und der See noch warm ist.
Wenn Ihr nicht selbst mit dem Auto anreist, wozu ich Euch rate, dann mietet Euch eines vor Ort. Nur dann könnt Ihr die ganzen schönen Strecken abfahren, die Weingüter besuchen, Ölmuseen und kleine Einkaufsläden sehen oder einfach mal einen taglang um den See herum düsen.

Reise Gardasee Bericht
Hotel Venezia, Bardolino.
Der See ist im September noch relativ warm, zumindest für mich, die ja langsam aber sicher an die kalte Ostsee gewohnt ist. Schwimmen ist also kein Problem und für alle wasserscheuen Landratten unter Euch gibt es noch viele, viele Sonnenstrahlen, die auf der Haut kitzeln und den Sommer in die Länge ziehen. Außerdem kann man im Norden des Sees, in der Gegend rund um Malcesine Wind-oder Kitesurfen, auch Segeln ist ein Angebot. Langweile kommt garantiert nicht auf, Bikini und Badehose bitte nicht vergessen!

Am See liegt man morgens so spät im Sommer alleine. Man hat Platz, nur ab und zu kommen ein paar kleine Entenkinder vorbeigelaufen, ihr watscheliger Gang bringt einen innerlich zum Quieken. Das Ufer ist menschenleer und der See sieht so aus, als würde man drüber laufen können. Ich schließe die Augen und die Mischung, die sich ergibt ist phänomenal: Ich spüre die Kraft der Sonne, die sich gerade dabei ist auszubreiten, ich rieche den Duft des Sees, der süßlich ans Ufer schwappt, Algen und alte Geschichten anspült, das Gefühl von Geborgenheit.

Die meiste Zeit verbrachten wir in Bardolino, dem Ort, von dem wohl die einen sagen, es ist der Ort mit den meisten Touristen, die anderen aber, und zu jenen möchte ich mich zählen, die sagen, selbst wenn...Bardolino ist einfach wunderschön!
Bardolino liegt schon sehr weit südlich und ist eine relativ windstille Ecke am See. Man darf sich also nicht wundern, wenn sich Italiener neben Touristen am Kiesstrand lümmeln und im September bei 25 Grad die letzten Sonnenstrahlen des Sommers einpacken.
Die Altstadt ist wie in jedem anderen Städtchen entland des Lago di Garda zauberhaft.

Einatmen, Pizza, Pasta, der Duft von Gewürzen und die frische Süße von Limonen. Ausatmen, Leute gehen vorbei, lachen, scherzen, schnattern, italienischer Singsang. Es ist schön. Drei einfache Wörter, die beschreiben, wie sich all das anfühlt.

Bardolino Cafe Italia
Aperol- ein MUSS, wenn man am Gardasee ist. Hier im Café Italia in Bardolino. Den leckeren Knabberteller gibt´s zu jedem bestellten Aperol!


Die Pizzeria, die ich Euch wärmstens ans Herz legen möchte ist Da Giuseppe.
Gelegen an einem winzigen Platz, an dem sich zwei Gassen kreuzen, findet man bei Umile und seinen fleißigen Bienchen immer einen Tisch. Kaum sitzt man, hat man schon einen Aperitif vor der Nase stehen, zusammen mit den obligatorischen Chips, die am Gardasee so schön üblich sind und den kleinen Hunger stillen. Oder doch eher Hunger auf mehr machen? Den darf man hier nämlich gut und gerne mitbringen!

Bardolino Gardasee Reise

Egal ob Pizza, Pasta, Fisch oder Fleisch: Es ist wirklich für jedermann etwas dabei und glaubt mir, wir haben uns durchprobiert! Sonderwünsche werden gerne umgesetzt, die Bedinungen sind come il sole und haben immer ein ehrliches, ansteckendes Lächlen auf den Lippen. Der Vino della casa schmeckt warm und vollmundig, schließt man die Augen, verspricht er Abende am rustikalen Tisch mitten in den Weinbergen, vor einem vollgedeckten Tisch a la mamma und dem Sonnenuntergang auf dem Gesicht.
Umile und sein Team sorgen wirklich für eine angenehme Atmosphäre und das hat einen guten Grund, wie mir der Italiener erklärt: "Bei so einem kleinen Lokal muss man Atmosphäre schaffen, familär miteinander und mit den Gästen umgehen. Das Drum-Herum zählt. Wie sagt man auf Deutsch? Kuscheln!" Und dann lacht er sein schönes, italienisches Lachen und läuft verschmitzt guckend zurück in seinen Laden.

Der Empfang, der uns am zweiten Abend im Lokal erwarter, ist unglaublich. Die Vorspeise ist ein Gaumenschmaus, die Pizza schmeckt noch besser und das Zitronensorbet zum Nachtisch schmilzt nicht nur auf der Zunge sondern jede auch noch so entfernte Erinnerungen an das kalte Deutschland. Abende in solchen Restaurants gehen viel zu schnell zu Ende, ein letztes Glas Rotwein, das letzte Stück Pizza, ein Lachen, ein Witz. Der letzte Limoncello. Die engen Gassen, die Herzlichkeit und die Freude. Ein Handschlag, eine Umarmung. Der erste frische Septemberwind und das Gefühl, das die Sonne tagsüber in die Haut gebrannt hat. Urlaub.
Ein letztes "Ciao!", ein "Wir kommen wieder!". Wehmut und Glück. Geborgenheit und Familie.

"Zuhause losfahren, zuhause ankommen."
Wenn das der Leitspruch ist, unter dem ein Urlaub, eine Auszeit, eine Pause voller Wohlfühlraum steht, dann ist diese Auszeit Lebenszeit. Vergoldet, eingerahmt, wie ein altes Bild, so wertvoll, dass man jeden Moment, jeden Duft und jedes Gefühl für immer festhalten will. Eine Erinnerung, die einen wohligen Rückenschauer hervorruft und ein tragisch-süßes Lächeln ins Gesicht zaubert und ein Versprechen schafft: Ich komme wieder!


Bardolino Gardasee

Reise Gardasee

Reisebericht Blog Kiel

[Fashion] Streifenbluse in Mint.

01 September 2015
Damit meine wundervollen Mode-Leser mal wieder was zu gucken bekommen, gibt es heute ein super simples Outfit, das aber aus drei momentanen Lieblingsstücken besteht.
Der Look besteht aus einer Jeans, die es aktuell bei H&M gibt, das Super-Stretch Modell. Ich liebe die Jeans so sehr, dass ich sie mir in fast allen Farben gekauft. Sie sitzt super und ist wirklich bequem. Für mich habe ich damit vorerst die perfekt sitzende Jeans gefunden.

Blog Kiel


Die Boots sind aus einem hellgrauen Wildlederimitat, die Bluse von Noisey May ist wundervoll zart weiß-mint gestreift und schön kurz geschnitten, was bei mir tatsächlich mal eine Abwechslung ist zu den ewig langen Blusenkleidern!

Noisey May Fashionblogger

Blogger Kiel

Outfit Blogger Kiel


Die Lederjacke ist auch von Noisey May, ich bin noch ein Neuling, was die Linie betrifft, aber ich liebe sie! Die Jacke ist in einem hellen Beigeton, dabei aber alles andere als zart, sondern eher derbe und lässig! Sie hat einen großen Kragen und lässt sich auch noch im tiefen Herbst locker tragen!

Kiel Fashion Mode

Jeans grau H&M

Bluse Noisey May


Ihr dürft übrigens gespannt sein, es hat sich in der Wohnung wieder mal einiges getan und es wird bald eine zweite Roomtour geben. Mein neues Lieblingsstück habe ich erst heute morgen besorgt und schon steht es ganz pompös mitten im Wohnzimmer.. Was das ist?
Das verrate ich noch nicht!

Dran bleiben!